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St. Galler Tagblatt / 23.08.2006

Neue Nutzung eines Stellwerks

UZNACH. Das denkmalgeschützte Stellwerk am Uznacher Bahnhof ist vergangene Woche offiziell an einen Käufer aus der Westschweiz worden. Er will mit einem Verein daraus ein Museum machen.

Das stillgelegte Stellwerk, das 1920 erbaut wurde, steht seit 2003 unter Denkmalschutz. Bereits zwei Vorschläge zu einer neuen Nutzung wurden bislang vorgebracht, kamen jedoch nicht zustande. Jetzt wurde das alte Steilwerk an Enrico Pallini aus La Chaux-de-Fonds verkauft, wie die «Südostschweiz» berichtet. Er kaufte das Objekt im Namen des Vereins «Swisstrain» mit Hauptsitz in Le Locle. Die Vereinigung von Eisenbahnliebhabern hatbereits andere Stellwerke übernommen und ist im Besitz von alten Lokomotiven und einer umfangreichen Sammlung von historischem Eisenbahnmaterial.

Die Nutzung des  tellwerks tendiert in Richtung Museum. Nächstes Jahr soll ein Tag der offenen Tür stattfinden und danach soll die Anlage für Führungen und angemeldete Besucher zur Verfügung stehen. (red.)

 
Die Südostschweiz / 19.08.2006

Die Weichen sind neu gestellt:
Stellwerk Uznaeh ist verkauft

Die neue Trägerschaft steht fest: Das denkmalgeschützte Stellwerk Uznach ist am Donnerstag offiziell an einen Käufer aus der Westschweiz worden. Dieser will mit einem Verein aus dem Stellwerk ein Museum machen.

Von Florian Rittmeyer

Uznach. — Die Züge kommen im Halbstunden-Takt, bleiben kurz stehen und fahren wieder ab. Am Bahnhof Uznach herrscht in den Morgenstunden eifriges Treiben. Leute kommen, Leute gehen. Ganz verlassen und ohne beachtet zu werden, steht vis-ä-vis des Perrons das alte Stellwerk. Seit rund zwei Jahren ist es ausser Dienst. Seine Aufgabe hat inzwischen ein modernes und zeitgemässes Steliwerk im Bahnhofsgebäude übernommen. Doch die historische Stellwerk Anlage und das dazugehörige Häuschen gerieten nie in Vergessenheit. Mehrere potenzielle Käufer bekundeten im Laufe der Jahre ihr Interesse.

Die Verhandlungen zwischen den SBB und den Interessenten glichen einer langen und mühsamen Zugfahrt mit mehreren Zwischenhalten. Am Donnerstag hat die Zukunft des Stellwerks nun definitiv eine neue Richtung eingeschlagen. Das Objekt wurde auf dem Grundbuchamt Uznach offiziell auf den neuen Eigentümer Es ist Enrico Pallini aus La Chaux-de-Fonds. Pallini kaufte das Objekt im Namen der Vereinigung «Swisstrain» mit Hauptsitz in Le Locle, Kanton Neuenburg.

Der Offentlichkeit zugängig

Die Vereinigung «Swisstrain», ein Zusammenschluss von passionierten Eisenbahnliebhabern, hat sich zum Ziel gesetzt, das stillgelegte Stellwerk im Originalzustand zu erhalten und der Offentlichkeit zugänglich zu machen.  «Swisstrain» hat bereits andere Stellwerke in der Schweiz, wie dasjenige in Laufen, und befindet sich im Besitz von alten Lokomotiven sowie einer umfangreichen Sammlung von historischem Eisenbahnmaterial.

Die Nutzung des Stellwerk Uznachs tendiert in Richtung Museum. Nächstes Jahr soll einTag der offenen Tür stattfinden, an dem sich Interessierte ein Bild des kulturhistorischen Guts machen können. Ebenfalls will der Verein zu diesem Anlass eine Extrafahrt von der Westschweiz nach Uznach machen. Danach soll die Anlage für Führungen und angemeldete Besucher zur Verfügung stehen. Diese Idee stiess bei den SBB auf ein offenes Ohr. «Das Projekt klingt sehr interessant», sagtToni Möckli von der SBB-Abteilung Iminobilienrechte. Verkauft hat die SBB  llerdings nur einen Teil des Bodens zwischen den Geleisen und der Escherstrasse —gemäss Möckli zu einem «Symbolpreis».Weil das Stellwerk unter Denkmalschutz steht und darum keine baulichen Anderungen möglich sind, sei es für die SBB wertlos. Der Rest des Grundstücks bleibt im Besitz der SBB. Diese will das Grundstück eventuell später für Park-and-Rail-Parkplätze benutzen.

Letzter Zug noch nicht abgefahren Die Idee eines Museums ist nicht neu.

Bereits vor drei Jahren brachte der Eisenbahnliebhaber

Thomas Frisch

 
L'Express / 16.07.2005

Des Trains nommés plaisir

LE LOCLE Une nouvelle association, Swisstrain, a été créée pour compléter l'activité du dépôt ferroviaire. Elle restaurera les véhicules pour les faire rouler.

Au terme de longues tractations à fin 2004, l'Association de sauvegarde du patrimoine ferroviaire des montagnes neuchâteloises (ASPFMN) a fait l'acquisition auprès des CFF de deux dépôts du Locle, avec parcelle attenante, voies, aiguillages et caténaires.

Il s'agissait de préserver une remise historique, construite avant la Première Gerre mondiale pour les locomotives à vapeur, avec cheminée latérale dans la toiture pour l'évacuation des fumées et charpente renforcée pour supporter le poids de la neige. Dès lors, il convenait d'envisager les travaux de restauration de concert avec les Monuments et les sites, tout en définisaant une politique d'animation du dépôt ferroviaire.

Tâches séparées
Devant l'ampleur de la tâche, l'association a été convaincue de la nécessité de menner séparemment l'entretient de l'infrastructure et l'exploitation du matériel historique. C'est dans ce but que s'est constituée une association parralèle, intitulée Swisstrain (en français Suissetrain!) qui poursuit deux objectifs. Il s'agit d'entretenir des locomotives datant de l'électrification du réseau helvétique, en particulier quatre anciennes machines des CFF (de type Ae 3/6 et Ae 4/7) ainsi qu'une grosse Ae 6/8 (ex-BLS), afin d'organiser des trains "nostalgiques" composés de voitures légères de première classe.

Festival en 2006
Cette assocaition s'intéresse particulièrement à parcourir les lignes de l'Arc jurassien, en particulier Neuchâtel - Le Locle, Bienne - Le Locle et Bienne - Porrentruy.
D'or et déjà, l'ASPFMN a prévu d'organiser un festival ferroviaire électrique et vapeur qui se déroulera  en juin 2006, dans l'enceinte de sa nouvelle propriété. On souhaite y réunir le flèche rouge de l'OBB (Oensingen Balsthal-Bahn) la Ae 6/8, la Pacific 01 et peut-être une vapeur "loc 52" roulant au fioul. Une coopération est envisagée avec le Vapeur Val-de-Travers, la Traction des Franches-Montagnes et les Amis du tram de Neuchâtel / BLN

Rensignements : Swisstrain, Case postale 75, 2400 Le Locle (tél. 079 821 21 64)

 
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